Anpfiff zur FARE Aktionswoche in der Champions League17 Oktober 2006

Dieses Jahr vereint die europaweite FARE Aktionswoche die bislang größte Anzahl von einzelnen Antirassismusmaßnahmen im Fußball. Vom 17. bis 30. Oktober werden über 600 Aktivitäten in 37 europäischen Ländern als Teil der Aktionswoche des Netzwerks „Football Against Racism in Europe“ (FARE) stattfinden. Der europäische Fußball wird mittels Aktionen zur Bewusstseinsbildung vereint gegen Rassismus und Diskriminierung auftreten und die Entschlossenheit des Fußballs bei der Bekämpfung dieser Übel verdeutlichen. Auf dem Programm stehen vielfältige Aktivitäten von Fans, Spielern und Spielerinnen, Vereinen, Verbänden, MigrantInnen und Schulen in ganz Europa.

Europäische Topfußball vereint gegen Rassismus
Der Anpfiff zur 7. FARE Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung erfolgt in Partnerschaft mit der UEFA morgen während des 3. Spieltages der UEFA Champions League.

Wie die UEFA bekannt gab, werden die Kapitäne aller Mannschaften mit einer Armbinde mit dem Logo „Vereint gegen Rassismus“ („Unite Against Racism“) auflaufen und die Begleitkinder T-Shirts mit derselben Aufschrift tragen. Darüber hinaus wird über die Stadionsprecher zum Widerstand gegen alle Formen von Rassismus aufgerufen. Schließlich wird in den Stadionzeitungen und im offiziellen Champions League-Magazin „Champions“ für die Aktion „Vereint gegen Rassismus“ geworben. Etwa 550.000 StadionbesucherInnen werden so bei den 16 Champions League Spielen direkt angesprochen.

UEFA Unterstützung für FARE
„Die UEFA ist stolz darauf, die FARE-Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung zu unterstützen“, sagte UEFA-Präsident Lennart Johansson. „Wir schätzen die Möglichkeit sehr, unseren unverminderten Beitrag zur Ausrottung des Rassismus in unserer Sportart zu leisten. Alle Vereine in der UEFA Champions League nutzen ihr öffentliches Ansehen, um gemeinsam gegen Rassismus im Fußball, aber auch in der Gesellschaft aufzutreten. Wir wissen, dass dies nicht in einer Woche gelingen kann, aber wir hoffen, dass wir durch diese Aktionen immer mehr Mitglieder der Fußball-Familie für unseren Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung gewinnen können.“