Podiumsdiskussion mit Thomas Hitzlsperger „Taten statt Worte. Homophobie im Fußball nachhaltig bekämpfen aber wie?“01 Juni 2015

AmVorabenddesUEFAChampionsLeagueFinalesinBerlin,5.Juni2015,lädtdasFareNetzwerkzurPodiumsdiskussionzumThemaHomophobieimFußballindieVer.diZentrale,Paula-Thiede-Ufer10,inBerlinein.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger wird mit VertreterInnen von Aktivistengruppen, UEFA, Werder Bremen und des belgischen Fußballverbands darüber debattieren, welche neuen Impulse gesetzt werden müssen, um Diskriminierung von Schwulen und Lesben auf dem Platz, den Rängen und auf Funktionärsebene aktiv entgegenzuwirken und wie eine Fußballkultur geschaffen werden kann, in der JedeR willkommen ist.

In einer offenen Debatte wird die Veranstaltung beleuchten, welchen Problemen sich homosexuelle Menschen im Fußball ausgesetzt sehen und was Vereine, Verbände und Fanorganisationen dagegen unternehmen können, um homophobe Vorurteile langfristig abzubauen und einen positiven und offenen Umgang mit Homosexualität voranzutreiben.

Thomas Hitzlsperger in Hinblick auf die Veranstaltung: „Ich freue mich auf die Podiumsdiskussion und erhoffe mir konkrete Ansätze, wie Vereine, Spieler und Funktionäre Homophobie erkennen und entgegentreten können. Es muss noch deutlicher werden, dass Fußball für alle da ist.“

Claudia Krobitzsch, Programmkoordinatorin des Fare Netzwerks sagt: „Europaweit können wir feststellen, dass Fußballvereine und Verbände homophober Ausgrenzung oftmals hilflos gegenüberstehen. Es fehlt ihnen an Ideen zur Bekämpfung von Homophobie oder es herrscht Verunsicherung, wie mit dem Thema umgegangen werden soll. Darum ist es so wichtig, darüber zu sprechen und konkrete Handlungsansätze aufzuzeigen. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend, hoffen die öffentliche Debatte voranzutreiben und sowohl Fans als auch Institutionen zu animieren, aktiv zu werden.“

Die Veranstaltung, wird unterstützt von der Faninitiative Fußballfans gegen Homophobie, LSVD Berlin Brandenburg, Ver.di und Berliner Fenster und findet am Vorabend des UEFA Champions League Finales und der Berliner Respect Gaymes während der Berlin Sports Week (30. Mai bis 6. Juni) statt.

5. Juni 2015, 18:30 Uhr; Ver.di Zentrale, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin.

Der Eintritt ist frei.

Podiumsgäste:

  • Thomas Hitzlsperger; ehem. deutscher Nationalspieler
  • Patrick Gasser, Senior CSR Manager UEFA
  • An de Kock, Projektkoordinatorin LGBT-Action Plan, Stiftung des Belgischen Fußballverbands Football+
  • Anne-Kathrin Laufmann, Direktorin CSR-Management, Werder Bremen
  • Tanja Walther-Ahrens, ehem. Bundesliga Spielerin
  • Claudia Krobitzsch, Fare Network
  • Pia Mann, Discover Football
  • Martin Endemann, Fussballfans gegen Homophobie

Moderation: Nicole Selmer, Fußballmagazin „ballesterer„.

Homophobie im Fußball nachhaltig bekämpfen, aber wie? Ein Diskussionsabend