Tausende kämpfen anlässlich der Mondiali in Italien gemeinsam gegen Diskriminierung09 Juli 2011

Tausende Amateurfußballer, Fußballfans und Unterstützer der Antidiskriminierungsbewegung aus ganz Europa haben sich in Norditalien zusammengefunden, um ihre Solidarität mit dem weltweiten Kampf gegen Diskriminierung zu demonstrieren.

Ein riesiges Banner mit der Aufschrift No To Sexism begrüßt die Besucher der Mondiali Antirazzisti in der norditalienischen Kleinstadt Castlefranco Emilia nahe Modena an diesem Wochenende (7. bis 10. Juli).

Über 150 Teams nehmen am Festival teil, das in diesem Jahr zum 15. Mal statt findet. Und mehrere tausend Menschen gesellen sich zu den Teilnehmern, um Bands zuzuhören, an Diskussionsrunden teilzunehmen und die Festivalatmosphäre zu genießen.

Das Event ist eine schlagkräftige Plattform gegen Rassismus und Sexismus und nutzt die Fußballkultur zur Übermittlung von Botschaften. Zu den Schwerpunktthemen gehören Anklagen gegen die Politik der europäischen Regierungen im Hinblick auf Migranten und ethnische Minderheiten sowie die Position von Flüchtlingen.

Die Mondiali wird von der italienischen Organisation Progetto Ultra gemeinsam mit der Italian Sport for All Association, UISP, organisiert. Bei beiden Organisationen handelt es sich um führende Mitglieder des FARE-Netzwerks.

Der Gründer der Mondiali, Carlo Balestri, sagte heute: „Die Mondiali steht für viele Dinge: Toleranz, Respekt und Frieden. Es ist unser Ziel, zu zeigen, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen, um das zu feiern, was sie lieben, und die Dinge zu bekämpfen, die dieser Liebe schaden können.“

„Fußball hat vielerorts ein Problem mit Rassismus und Diskriminierung, weil die Gesellschaft ein Problem hat.

Wir glauben, das wir über Erziehung und soziale Interaktion eine Alternative schaffen können.“