Startschuss für FARE – Aktivitäten in Portugal14 Juni 2004

FARE – Empfang in Porto

Am vergangenen Samstag wurden die FARE – Aktivitäten in Portugal mit einem Empfang in Portos Sheraton Hotel offiziell eröffnet. Hochrangige Politiker, Offizieller vieler Fußballverbände sowie viele Fans kamen zusammen, um vergangene Erfolge FAREs zu feiern und sich über die vielfältigen Aufgaben der nächsten Jahre auszutauschen. Für die Mitarbeiter von FARE war es besonders erfreulich zu sehen, dass viele Offizielle der großen europäischen Fußballnationen, wie Italien, der Niederlande und Deutschland mit Delegierten vertreten waren.

Gilberto Parca Madaíl, Präsident des Portugiesischen Fußballverbandes (FPF), Joaquim Evengelista, Präsident der Portugiesischen Spielergerwerkschaft, Pat Cox, Präsident des Europaparlamentes, William Gaillard, Presse- und Öffentlichkeitsarbeitschef der UEFA sowie John Kellock vom European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) zollten in ihren Reden der Arbeit von FARE Respekt und forderten alle Beteiligten im Fußball auf, weiterhin wachsam gegenüber Rassismus zu bleiben.

Pat Cox, Präsident des Europaparlamentes, betonte, das FARE auch weiterhin “jedwede Unterstützung der Europäischen Institutionen und des Europaparlamentes erhalten werde.”

Auch William Gaillard (UEFA) würdigte die bisherige Arbeit FAREs und die Partnerschaft mit der UEFA:
“Durch den Fußball können wir lernen, dass alle Menschen – unabhängig von Hautfarbe und Ethnizität – zusammengehören. Dies ist der Grund warum uns die Arbeit mit FARE so wichtig ist”.

Den Empfang beschloss eine Podiumsdiskussion mit den bekannten Ex-Profis Paul Elliot (Celtic, Chelsea, Bari), Brendon Batson (West Brom) und dem ehemaligen Mannschaftskapitän Ghanas, Anthony Baffoe (u.a. Fortuna Düsseldorf, FC Metz). Sie berichteten von ihren erschreckenden Erfahrungen mit Rassismus während ihrer aktiven Zeit und waren sich darin einig, dass es seit damals große Fortschritte im Kampf gegen Rassismus gegeben habe.

So sagte Anthony Baffoe: “Ich hätte mir gewünscht, dass es schon zu meiner Zeit eine Organisation wie FARE gegeben hätte.”

Paul Elliot zeigte sich begeistert, dass so viele Menschen aus verschiedenen Ländern zusammengefunden haben: “Dies zeigt, dass der Kampf gegen Rassismus inzwischen ein europaweiter ist.”

FARE – Streetkick

Nach einem Testlauf in Porto am Freitag, wird es heute ernst für die FARE – Mitarbeiter von “Football unites, Racism devides” aus Sheffield. Im Rahmen des Spieles Dänemark – Italien ist ihre Streetkickanlage von 10.30 bis 15.00 Uhr auf dem Universitätscampus von Guimares im Einsatz. Durch die Zusammenarbeit mit der FSI (Football Supporters International) konnten schon viele Fans über diese gute Möglichkeit informiert werden, sich in entspannter und freundschaftlicher Atmosphäre sportlich zu messen. Mehr Informationen über den ersten Streetkick – Tag, werdet Ihr in den nächsten Tagen hier finden.