FIFA erklärt Viertelfinale zu Antidiskriminierungs-Tagen29 Juni 2006

Die WM-Viertelfinalspiele stehen ganz im Zeichen des Antirassismus. Eine Botschaft die Billionen Menschen erreicht.

Als Teil der gemeinsamen, gegen Diskriminierung und Rassismus gerichteten Initiative von FIFA, dem deutschen WM-Organisationskomitee (OK) und FARE, erklärt die FIFA alle Viertelfinalspiele zu Antidiskriminierungs-Tagen.

Die Teamkapitäne von Argentinien, Brasilien, England, Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal und der Ukraine werden vor Anpfiff eine Botschaft gegen Rassismus verlesen. Die Mannschaften werden hinter einem Transparent mit der Botschaft „Sag NEIN zu Rassismus“ Aufstellung nehmen.

FIFA Präsident Sepp Blatter präsentierte die geplante Aktion bei einer Pressekonferenz in Berlin und lobte erneut die Arbeit von FARE bei der WM in Deutschland:
Ich bin davon überzeugt, dass die Allianz mit FARE ein Eckpfeiler in unserem Kampf gegen Rassismus ist.

Jeder einzelne Fan ist gefordert mit zu helfen. Wir alle sind Botschafter des Fußballs und jetzt, da wir es geschafft haben dieses Spiel weiter zu entwickeln und damit zu Welt zu bewegen, ist es an der Zeit den Fußball zu nutzen, um eine bessere Zukunft zu schaffen.

Nelson Mandela, der ehemalige Präsident Südafrikas und Friedensnobelpreisträger, sagte über die Kampagne:
Wir sind sehr erfreut, dass wir über die sehr wichtige 'Sag NEIN zu Rassismus'-Initiative der FIFA informiert wurden. Das ist eine zeitgerechte Intervention zu einem sehr wichtigen Problem, das noch immer nicht gelöst wurde. Sport kann viel Kraft und eine führende Rolle im Kampf für Menschenrechte inne haben. Obwohl ich nicht mit euch in Deutschland sein kann, habt ihr meine vollste Unterstützung.

Hier die Daten der Viertelfinalspiele:

  • 30. Juni: Deutschland – Argentinien, Berlin
  • 30. Juni: Italien – Ukraine, Hamburg
  • 1. Juli: England – Portugal, Gelsenkirchen
  • 1. Juli: Brasilien – Frankreich, Frankfurt