Beginn der FARE-Aktionswoche (17.-30. Oktober 2007)16 Oktober 2007

Die diesjährige FARE-Aktionswoche wird am 17. Oktober mit mehreren EURO-Qualifikationsspielen eingeläutet – ein Höhepunkt im Kampf gegen Rassismus acht Monate vor dem Anpfiff der UEFA EURO 2008TM in Österreich und der Schweiz.

Aktionen bei Qualifikationsspielen zur EURO 2008

Beim Spiel Bosnien-Herzegowina gegen Norwegen präsentieren die Spieler ein Transparent mit der Aufschrift „Nein zum Rassismus, stoppt Nationalismus“. In Malta tragen Kinder T-Shirts mit einer anti-rassistischen Botschaft und auch die Spieler der Mannschaften von Malta und Moldawien nehmen an der Aktion teil, indem sie dem Rassismus beim Einlaufen die rote Karte zeigen. Beim Spiel Irland gegen Zypern tragen die Mannschaftskapitäne „Vereint gegen Rassismus”-Armbinden und Kinder tragen ein riesiges Anti-Rassismus-Transparent aufs Spielfeld. Ähnliche Aktivitäten finden in Kiew statt. Dort wird vor den Spielern der Ukraine und den Faröer Inseln ein Transparent mit einer Anti-Rassismus-Botschaft ausgebreitet.

Weitere Aktivitäten finden im Rahmen der Qualifikationsspiele Niederlande-Slowenien und Deutschland-Tschechien statt.

Zusätzlich zu den EURO-Qualifikationsspielen, kennzeichnen Aktivitäten beim Freundschaftsspiel zwischen Österreich und der Elfenbeinküste in Innsbruck den Beginn der FARE-Aktionswoche. Fans im Stadion zeigen Choreographien und die Mannschaftskapitäne Ivanschitz und Drogba verlesen auf dem Spielfeld Anti-Rassismus Botschaften. Kinder tragen T-Shirts mit dem Slogan „Ein Ball, eine Welt“ und Aktivitäten der FARE-Aktionswoche werden über die Stadionlautsprecher offiziell angekündigt. Darüber hinaus wird den Fans eine Aufführung der Ayakata Dance Group geboten.

FARE-Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung im europäischen Fußball

Die FARE-Aktionswoche ist der Mittelpunkt der symbolischen Einstellung des europäischen Fußballs gegen Rassismus und Diskriminierung.

Alle Ecken des Kontinents sind von der Botschaft betroffen. Von den großen Fußballnationen des Westens, über die lebhaften Fankulturen des Südens, bis hin zu den alten Hochburgen Ost- und Mitteleuropas.

Die Aktivitäten sollen das Bewusstsein für das Problem schärfen und die Entschlossenheit des Fußballs unterstreichen, dieses anzugehen. Die Initiativen werden von an der Kampagne teilnehmenden NROs, Fangruppen, Vereinen, nationalen Vereinigungen, ethnischen Minderheiten, Jugendgruppen und Schulen geleitet.

Insgesamt finden über 2.000 Aktivitäten in 37 europäischen Ländern statt.