Internationale Spielergewerkschaft unterstützt pro-Hijab-Kampagne des FIFA Vizepräsidenten27 Februar 2012

Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro steht hinter der Kampagne von FIFA-Vizepräsident Prinz Ali Bin Al Hussein von Jordanien, die Regel, welche es muslimischen Frauen verbietet während des Spiels den Hijab zu tragen, abzuschaffen.
Der Hijab, das islamische Kopftuch ist seit 2007 verboten. Doch das Thema wird nun erneut auf der Jahrestagung in Bagshot am 3. März vor dem International Football Association Board (IFAB) verhandelt.

Ban schließt muslimische Frauen vom Fußball aus
Muslimische Frauen werden durch das weltweite Verbot des Hijab vom Fußball spielen ausgeschlossen. Die Debatte um das Bekleidungsstück wurde erstmals von den Medien aufgegriffen, als das iranische Frauenteam gezwungen wurde, den Startplatz für die Qualifikation für die Olympische Spiele in London 2012 wegen des Bans aufzugeben..

FIFPro Sprecherin Frederique Winia sagte: „Die aktuelle Kopftuchverbot aus religiösen Gründen ist Diskriminierung.“

Sicherheitsbedenken
Sicherheitsbedenken sind häufig die Begründung, welche die regelgebenden Instanzen anführen, um das Verbot zu rechtfertigen. Prinz Ali wird einen Vortrag vor den IFAB Mitglieder halten, um zu verdeutlichen, dass der Hijab, befestigt durch einen Klettverschluss anstatt von Nadeln, keine Gefahr der Sicherheit für die Spielerinnen darstellt.

Er ist besorgt, dass muslimische Frauen sich von der Sportart abwenden könnten, wenn das Gesetz nicht geändert wird.

Ali: „Es ist sehr wichtig, dass jeder die Chance bekommt, den Sport zu spielen den sie liebt und offensichtlich müssen die Regeln des Spiels geändert werden, um das zu ermöglichen.“