DFB setzt sich gegen homophobe Diskriminierung ein14 Oktober 2009

Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat das heutige Länderspiel Deutschland gegen Finnland in Hamburg unter das Motto „Gegen Homophobie im Fußball“ gestellt. Der Fan Club Nationalmannschaft möchte sich verstärkt gegen Diskriminierung im Fußball engagieren.

Aus diesem Anlass lädt der Fan Club Nationalmannschaft am Spieltag zu einem Runden Tisch mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Vertretern schwul-lesbischer Fanclubs und zwei ehemaligen Spielern ein. Im Anschluss an den Runden Tisch wird der Fan Club Nationalmannschaft im Beisein von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger die gemeinsame Erklärung „Gegen Diskriminierung im Fußball“ unterzeichnen.

In der Stadionzeitschrift des Länderspiels wird außerdem ein zweiseitiger Bericht zum Thema Homosexualität erscheinen.

Der DFB hat außerdem seine Aktion zur diesjährigen FARE-Aktionswoche unter das Motto „Viele Farben, ein Spiel – Gegen die Diskriminierung von Homosexuellen im Fußball“ gestellt. Mit einem Flyer, der in einer Auflage von 80.000 Stück in den deutschen Stadien verteilt wird, soll für mehr Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben geworben werden.

Der Inhalt des Flyers wurde von den schwul-lesbischen Fanclubs (QFF), der European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) und dem Bündnis Aktiver Fußball-Fans (BAFF) konzipiert.

Round Table „Fans gegen Diskriminierung und Homophobie“
14. Oktober 2009, 14 bis 15 Uhr
Hotel InterContinental Hamburg, Fontenay 10

Teilnehmer:
Dr. Theo Zwanziger (zeitweise)
Helmut Spahn, Leiter Abteilung Sicherheit und Prävention, DFB
Michael Sander, Vertreter der Fan Club-Betreuer
Johannes Bade, Vertreter HSV Fanclub Blue Pride
Dirk Brüllau, Vertreter Fanclub Queerpass St.Pauli
Marcus Urban
Tanja Walther-Ahrens
Christian Deker, Queer Football Fanclubs (Netzwerk der schwul-lesbischen Fanclubs)

Moderation: Ronny Blaschke