Football People auf der europäischen Vereinsbühne23 Oktober 2012

Die Football People-Aktionswochen erhalten diese Woche kraftvolle Unterstützung, wenn alle Spiele der Champions League und der Europa League mit Aktivitäten verbunden sein werden, welche eine klare Botschaft gegen Diskriminierung und Vorurteile aussenden.

Vierzig Spiele im renommiertesten Vereinswettbewerb des Weltfußballs werden Teil einer der größten gesellschaftlichen Botschaften ihrer Art sein, die von Tausenden Fans in den Stadien und Millionen an den Bildschirmen empfangen und aufgenommen wird.

In jedem Stadion finden mindestens folgende Aktivitäten statt:

• Ein 30 Sekunden langer TV-Spot wird auf den Großbildleinwänden abgespielt

• Die Stadionsprecher verlesen Sonderdurchsagen

• Die Kinder, die die Teams auf das Feld führen, tragen T-Shirts mit dem Aufdruck Unite Against Racism

• Alle Kapitäne werden gebeten, eine Unite Against Racism-Kapitänsbinde zu tragen

UEFA-Präsident Michel Platini unterstützt die Football Peopl Kampagne mit folgenden Worten: „Die UEFA ist bestrebt, Diskriminierung im Fußball zu bekämpfen, und wir fordern die Fußballfans auf, uns bei unseren Bemühungen zu helfen, den Spielern, Offiziellen, Gegnern und anderen Fans unabhängig von deren Nationalität, Religion, Hintergrund, sexueller Orientierung und ethnischer Herkunft Respekt zu zollen. Seit über 10 Jahren kooperieren wir mit dem FARE-Netzwerk, und wir werden weiterhin für Einheit im Fußball kämpfen“.

Aktionswochenende

Nach einem auf der Basisfußball- und auf nationaler Ebene prall gefüllten Aktionswochenende, das unter anderem Fanchoreografien, Workshops, die Einbeziehung ethnischer Minderheiten und Solidaritätsaktionen mit der Gemeinschaft der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen umfasst hat, schließt sich nun auch der Spitzenfußball der Kampagne an.

Insgesamt werden 42 Länder an der Football People-Kampagne teilnehmen und über 300 Gruppen werden verschiedenste Aktivitäten organisieren.

Zu den Highlights am vergangenen Wochenende zählten Aktivitäten in Serbien, einem Land, das in der vergangenen Woche beim Spiel der U21-Teams zwischen Serbien und England Massenrassismus erleben musste; Aktivitäten seitens des maltesischen Fußballverbands; ein Flash Mob in Turin, Italien; die Gründung einer neuen Partnerschaft zur Bekämpfung von Homophobie in Köln, Deutschland; Veranstaltungen organisiert von ethnischen Minderheiten in Rumänien und Bulgarien und viele, viele weitere Aktionen.

Piara Powar, Executive Director des FARE-Netzwerks, kommentierte die Aktionen wie folgt: „Wir sind stolz, dass sich alle an den Aktionswochen beteiligen – von den kleinsten Gemeinschaften und Fangruppen bis hin zu einigen der größten Vereine in der UEFA Champions League und Europa League.“

„Das Schlagwort Football People spiegelt die Botschaft von Einheit und Inklusivität wider, was unsere Ziele während dieser Kampagne zusammenfasst. Wenngleich das Tragen einer besonderen Spielführerbinde oder eines T-Shirts die Diskriminierung nicht beseitigen wird, so sendet dies doch eine Botschaft aus und macht auf das Problem aufmerksam.

„Die Unterstützung der UEFA war ganz entscheidend dafür, dass wir unsere Botschaft an die globale Fußballgemeinschaft richten können.“

Ausführliche Informationen zu den Aktivitäten und zu den beteiligten Ländern finden Sie hier.