FARE betont die positive Rolle des Sports im Kampf gegen Rassismus22 November 2003

Vertreter von FARE wurden kürzlich eingeladen, am ersten Tag des Europäischen Sportforums, das am 21./22. November 2003 in Verona stattfand, beim UEFA-Empfang einen Vortrag zu halten. Der Lancierung des Europäischen Jahres der Erziehung durch den Sport 2004 entsprechend, wählte die UEFA das Thema „Vereint gegen Rassismus“. Die Teilnehmer vertraten mehr als 100 Sportverbände, Sportministerien und Institutionen der Europäischen Union.

In seiner Eröffnungsrede unterstrich Per Omdal, UEFA-Vizepräsident und Präsident des norwegischen Fußballverbands, die Fähigkeit des Fußballs, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Religion zusammenzubringen. Mehr als 20 Millionen aktive Spieler in ganz Europa seien der Beweis für die integrative Rolle des Fußballs, sagte Omdal. Die UEFA arbeite gerne mit FARE bei der Bekämpfung des Rassismus im Fußball zusammen und würde sich erst dann ausruhen, wenn die Fußballplätze vom Übel des Rassismus befreit seien, ergänzte er. Unter den anwesenden Verbandsfunktionären waren außerdem UEFA-Vizepräsident Herr Senes Erzik, Mathieu Sprengers, Präsident des Niederländischen Fußballverbands sowie Lars-Christer Olsson, der am 1. Januar 2004 die Position des UEFA-Generaldirektors übernimmt.

Piara Powar vom englischen FARE-Partner „Kick it Out“ wies in seiner Rede auf den Erfolg der im Oktober durchgeführten FARE-Aktionswoche, die mehrere Hundert Veranstaltungen und Initiativen in 24 europäischen Ländern umfasste, hin.

Darüber hinaus nahm FARE im Rahmen des Europäischen Sportforums an einem Workshop zum Thema „Sport als Faktor der sozialen Integration“ teil. Kurt Wachter von der Organisation „FairPlay“ betonte die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen Rassismus im Sport angesichts der im nächsten Jahr anstehenden Erweiterung der Europäischen Union.

In den veröffentlichten Schlussfolgerungen der Workshops wurde “die positive Rolle, die der Sport für die Integration ethnischer Minderheiten und Einwanderer sowie bei der Bekämpfung des Rassismus und Ausländerfeindlichkeit spielt“ hervorgehoben.

Die Schlussfolgerungen sind abrufbar unter: http://europa.eu.int/comm/sport/action_sports/dialogue/dialogue_en.html#Forum2003