Fußball: Österreichische und Schweizer Liga vereint gegen Rassismus24 Oktober 2007

Österreichs T-Mobile Fußball-Bundesliga und die Schweizer Axpo Super League beteiligen sich am Wochenende an einer Antirassismusaktion des Netzwerks Football Against Racism in Europe (FARE). Für das EURO-2008-Co-Gastgeberland Schweiz ist es die erste Beteiligung an einer FARE-Aktionswoche.

Alle Spieler und Schiedsrichter werden bei der Mannschaftsaufstellung dem Rassismus symbolisch die Rote Karte zeigen. Unterstützt werden sie von Begleitkindern in Antirassismus-T-Shirts, die ein Transparent mit der Botschaft „Fußball gegen Rassismus“ auf das Feld tragen. Als Höhepunkt der FairPlay-Stadionaktionen verliest jeweils ein Spieler des Heim- und Gastteams ein Statement gegen Intoleranz und für die integrative Kraft des Fußballs.

Rassismus und Diskriminierung dürfen im österreichischen Fußball keinen Platz haben
im Stadion. Deshalb fordere ich alle Mitglieder der Bundesliga-Familie auf, diese Aktionswoche als Anlass zu nehmen, sich künftig aktiv und selbstbewusst gegen dieses Übel einzusetzen
, erklärte Österreichs Bundesliga-Vorstand Georg Pangl.

Für Martin Kallen, den Geschäftsführer der EURO 2008, ist das Engagement gegen Rassismus gerade in Hinblick auf die bevorstehende EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) besonders wichtig: Mit dem 'Fan-Botschaften'- und dem 'Vereint gegen Rassismus'-Projekt wollen wir sicherstellen, dass sich die Fans willkommen fühlen, während Gewalt und Rassismus weder innerhalb noch außerhalb des Stadions einen Platz haben.